Beiträge von Kontrollratjunkie

    Mein heutiger Beleg zeigt einen Fernbrief, der in der Poststelle II "Dreißig über Döbeln" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt (10) Döbeln 1 am 19.10.1945.


    Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 46 A a freigemacht.


    Es wird einmal wieder Zeit für einen Ausflug in das Sächsische.....


    Hier ein Fernbrief, der in der Poststelle II "Waldidylle über Kipsdorf (Erzgeb)" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Kipsdorf (Erzgeb) am 26.11.1945.


    Der Brief wurde portorichtig mit einer Mehrfachfrankatur der Nr. 43 B II b freigemacht.


    Durch Alterung / Lichteinfluss ist der Poststellenstempel etwas verblasst, aber noch klar erkennbar.



    Hallo Travena,


    die Ausgabe für Berlin-Brandenburg wurde in gummierter Form an die Schalter gebracht. Solltest Du einen originalen Bogen ohne Gummierung besitzen, wurde der Gummi entfernt und es handelt sich nur noch um ungebrauchte Briefmarken ohne Gummi, nach Michel mit der Bezeichnung (*). Das ist dann II. Wahl, kann aber z.B. noch zur Bestimmung von Feldmerkmalen oder Plattenfehlern dienen.


    Gruß
    KJ

    Mal so ganz nebenbei bemerkt und bitte nicht falsch verstehen: Die "likes" wurden ja erst vor kurzem eingeführt und sind mit der Anzahl der Beiträge nicht in Korrelation zu setzen. Wenn jemand schon jahrelang dabei ist und vor diesem "Instrument" massig Beiträge verfasst hat, die vielleicht sogar einigen gut gefallen haben, dann steht dieser User natürlich schlechter da, als ein jüngeres Mitglied.

    Aber bitte, jedem seine Meinung....


    Gruß
    KJ

    postfrisches Unterrandpaar der Felder 94 und 95 mit Plattenfehler IV und folgender Bestimmung:


    A = gezähnt K 14

    wa = graurosa getöntes Papier

    z = waagerecht geriffelte Gummierung


    Plattenfehler 5 IV "Bär mit Nasenloch (großer Farbfleck)" von Feld 94 des D - Bogens


    geprüft Schulz BPP


    Das ist kein interessantes Angebot, sondern überwiegend, wenn nicht gänzlich verfälschtes Material. Auf den ersten Blick könnte man meinen, das wären gute Werte, aber ein genauerer Blick offenbart bei fast allen Werten die Verfälschung. Der Preis ist m.E. deutlich zu hoch und der Käufer wird schwer enttäuscht sein, wenn er die Marken prüfen lässt.

    Abgesehen davon wäre der erzielte Preis von 343 EUR für dieses Material ein riesen Schnäppchen gewesen, wenn die Sudetenlandmarken denn echt wären, aber der erfahrene Sammler hat sich hier gewiss zurückgehalten.


    Warum sollen die Sudetenlandprovisorien nicht mehr geprüft werden ? Woher stammt diese Information ? Aktuell gibt es zwei Herren, die auch diese Marken prüfen.

    Hallo DKKW,


    hinsichtlich der Poststellendefinition kann ich dich beruhigen, Handewitt über Flensburg war eine Poststelle I.


    Beste Grüße

    KJ

    Dann möchte ich hier doch auch einmal wieder etwas beitragen, heute einen Fernbrief, der in der Poststelle II "Langenreinsdorf über Crimmitschau" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Crimmitschau-Land am 19.08.1950.


    Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 220 freigemacht.


    Ich sammle auch die Besetzungsausgaben den II. Weltkriegs und die Paketkarten kommen wohl aus dem Bereich des damaligen Generalgouvernements, insofern interessant.

    Mich interessieren dabei vor allem die Portostufen und die Stempel. Leider kenne ich mich mit dem Ziel Buchenwald nicht aus, kann also zur Werthaltigkeit wenig Aussagen machen. Daher würde mich interessieren, was die Karten bringen werden (sollen).


    Gruß
    KJ

    Hallo Wolle,


    dann mache ich mich mal so richtig beliebt......

    Die von dir genannten Jahrgänge sind bei Österreich nun nicht gerade die creme de la creme. Sozusagen ohne die guten Anfänge (ab 1945 gerechnet) und ohne die interessanteren neueren Jahre. Diese Jahrgänge stapeln sich bei jedem Österreichsammler in den Doublettenbüchern.

    Und leider befürchte ich auch, dass dein Ansatz von 150 EUR deutlich zu hoch ist. Vermutlich wird es kaum die Hälfte werden, wenn sich denn jemand findet, der damit reichlich Doubletten ankauft, die er vermutl. nicht wieder los wird.

    Ich habe nebenbei eine Österreich-Sammlung aufgebaut, nur so zum Spaß und was so kommt. In der Summe war es deutlich günstiger als 150 EUR (Jahrgänge 1956 - 2000).


    Trotzdem wünsche ich dir viel Glück beim Verkauf.
    KJ

    17.01.1946 Freimarken "Abschiedsausgabe" mit verschiedenen Motiven, Wertstufe 5 Rpf, postfrische Einzelmarke auf dickem weißem Kreidepapier in a - Farbe "smaragdgrün", Nr. 32 x a, hier als postfrischer Wert aus der rechten unteren Bogenecke mit leicht nach rechts versetztem Druckerzeichen


    Auflage 218.000 Exemplare


    Hallo tsroh63,


    die neuen Angaben führen leider auch nicht wirklich weiter.

    Bündelware, so nennt man diese 100`er Päckchen, können für Sammler bestimmter Gebiete hochinteressant sein, je nachdem, welche Sorten das sind und zu welchem Zeitpunkt die Marken gebündelt wurden. Auch hier gilt: Ohne Bilder sind keine Aussagen möglich.

    Ob ein Auktionshaus infrage kommt, hängt entscheidend von der Wertigkeit der Sammlung ab. Wenn viele Stücke und Blöcke gezielt bei Händlern angekauft wurden, könnte das ein gutes Zeichen sein, muss es aber nicht ! Es kommt wie immer auf den Kaufgegenstand an und (leider) auch auf die Seriosizität des Händlers.


    Leider kenne ich mich in Österreich örtlich nicht aus, aber es gibt an deinem Wohnort sicher die Möglichkeit, nach einem Sammlerverein zu suchen. Das wäre in deinem Fall vielleicht der sinnvollste Einstieg. Ansonsten gilt wie schon mehrfach erwähnt: Weitere Informationen und vor allem Bildmaterial sind unerlässlich.


    Gruß
    KJ

    Heute kann ich noch eine portorichtig im Fernverkehr gelaufene Postkarte von Flensburg nach Augsburg zeigen, Wertstufe 15 Rpf., mit Abstempelung des Postamtes Flensburg 1 Kb. "g" vom 27.03.1920.


    Gruber Nr. D 2 - 006.09


    Gruß

    KJ


    Hallo DKKW,


    das ist aber ein sehr schönes neues "Fass". Auf den Inhalt desselben freue ich mich schon.

    Zwar sammele ich kein Island, aber die Marken mit ihrer teils typisch nordischen Schönheit haben mir schon immer gefallen.

    Das gilt auch für die späteren Neuheuten nach 1944, da können viele andere Länder nicht mithalten. Insofern schade, dass diese Ausgaben nicht mehr zur Verfügung stehen.


    Spannend finde ich auch die letzten Entscheidungen der Postverwaltung von Island. Ist es immer noch der aktuelle Stand, dass es keine Neuausgaben von Island mehr gibt ? Wenn ich es richtig verfolgt habe aus Kostengründen ?


    Beste Grüße

    KJ

    Das Motiv ist bekannt und muss von mir aus auch nicht gezeigt werden.

    Diese Karten wurden oft aus Gefälligkeit mit Marken beklebt und abgestempelt.


    Nein, es ist keine Reichenberg. Dann wäre es ein Handstempelaufdruck, hier handelt es sich aber um einen Maschinenaufdruck im Buchdruckverfahren.


    Gruß

    KJ

    Das ist eine Marke des Sudetenlandes, und zwar die Mi.Nr. 9 der Ausgabe für den Rumburegr Zipfel.

    Die Ausgaben von Rumburg zählen zu den amtlichen Ausgaben des Sudetenlandes und snd daher auch im Michel gelistet.


    Die Abstempelung erfolgte mit dem Befreiungsstempel von Georgswalde mit dem feststehenden Datum 22.09.1938.

    Vermutlich wurde auch eine anlaßbezogene Ansichtskarte verwendet. Vielleicht magst du sich noch zeigen.


    Gruß

    KJ