Beiträge von erron

    Hallo,

    viel kann ich nicht zu den 2 Groschenmarken beisteuern.


    Als Gegenstück eine postfrische 2 Groschenmarke.


    Der BPP-Prüfer schreibt zu dieser Marke in seinem Prüfungsbefund:

    Nr 20, Großer Brustschild, Ausgabe 1872.

    Erhaltung: postfrisch mit Orginalgummi, farbfrisch, sehr gut geprägt, sehr gut zentriert, sehr gut gezähnt, vorzüglich erhalten.

    Ein hervorragend erhaltener Wert in tiefer ultramarin Farbe mit vollem Bogenrand unten.


    Das Sammelgebiet Brustsschilde hatte ich vor Jahren aufgegeben.

    Aber hin und wider genehme ich mir doch noch etwas.



    mfg


    erron

    Postkarte von Elberfeld nach Cöln.

    Abgestempelt am 1. September 1872 um 8-9 Vormittags und eingetroffen am gleichen Tag um 1-2 Nachmittags in Cöln.


    Bei dem Stempelabschlag handelt es sich um einen Hufeisenstempel. (Spalnik Nr 12-4)

    Elberfeld wurde mit den Orten Barmen, Cronenberg, Vohwinkel und Ronsdorf zusammengelegt und heißt seit 1930 Wuppertal.


    Späte Verwendung einer 1/2 Groschenmarke mit kleinem Brustschild.



    mfg


    erron

    @Tacitus,

    da meinst wohl die Bewertung der vier Marken auf dem Beleg.


    Die Michel-Briefe Defination bei einer MeF:

    MeF, die gleiche Marke mehrfach auf Beleg.

    Der Michelwert gilt nur für 2 Marken, weitere gleiche Marken werden mit dem gestempelt Michelwert dazugerechnet.


    Deine MeF in Farbvariante "a". 30 Michel für den Beleg und jeweils 7 Michel für die beiden Marken = 44 Michel.

    Bei Farbvariante "b", 10 Michel für den Beleg und je 1 Michel für die beiden Marken = 12 Michel.


    Leider hat dein vorgestellter Beleg einen senkrechten Bug, war wohl gefaltet worden.


    Rechne vom Michelwert 50 % ab.


    mfg


    erron

    @Tacitus,

    MeF mit 4 x Nr 3. Freimarkenausgabe von Oberschlesien vom 20. Februar 1920.


    Für einen Fernbrief bis 20 Gramm in der Portoperide 4 vom 01.10.1919 bis 05.05,1920 betrug das Porto 20 Pfg.

    Somit portogerecht.

    Die Stempelabschäge von KÖNIGSHÜTTE / * (OBERSCHL) e ??. wenn es ein "e" ist, sind sie echt und zeitgerecht.


    Bewertung:

    In der Farbvariante "a" (dunkelopalgrün) 30 MichelEuro.

    In der Farbvariante "b" (dunkelgrün) 10 MichelEuro.



    mfg


    erron

    Hallo,

    einen Werthbrief über 600 Mark mit einem Gewicht von 38 Gramm kann ich beisteuern.

    Versendet am 15.05.1906 von Coesfeld nach Werdau in Sachsen, wo der Beleg am 17.05.1906 im Postamt eintraf.


    Der Wertbrief wurde nur seitlich geöffnet; die beiden rückseitigen aufgetropften Siegel mit den Rußspuren sind deshalb noch unbeschädigt.



    mfg


    erron

    @labarnas,

    ein eigenes Thema wäre gut, nur leider, leider habe ich damals alle meine Inflabögen Ende der 1970 Jahren, als es mit der finanzierung meines Eigenheim knapp wurde, bis auf einen alle verkauft.

    Hier im Forum war mal laberix, der Rosettenspezi von Infla Berlin zugegen, aber leider ist er in das Nachbarforum ausgewandert.


    mfg


    erron

    @dijatel,

    diese Markenserie wurde in Plattendruck und Walzendruck hergestellt.


    bei deinen vorgestellten Marken handelt es sich um Marken in Walzendruck mit dem typischen Unterrandschutz.


    Als Beispiel ein kompletter Walzen-Bogen aus der Inflationszeit.

    Die oberer Bogenreihe nennt man Reihenwertzähler mit Oberrand. Diese werden im Michel immer extra preislich gewertet.

    Bei deinen vorgestellten Marken mit dem unteren noch vorhandenen Markenrand , nennt man Unterrandschutz. Diese werten max. 10 % der Bewertungen für Marken mit Oberrand.


    Wenn deine gestempelte 50 Pfg-Marke (Nr 420) nun der dazu gehörenden Oberrand hätte, was ja nicht der Fall ist, hätte sie laut Michel einen Wert von 50 MichelEuro.


    Mit dem Unterrandschutz an dieser Marke wertet sie dann vielleicht noch 5 MichelEuro.


    Warum diese Marke ein Signum von BPP Schlegel aufweist, kann ich nicht sagen.


    Vielleicht wurde ein kompletter Bogen vorgelegt und Schlegel signierte alles.



    mfg


    erron

    @Medi,

    willkommen in Philaforum.

    Zu deiner Wasserzeichenfrage.


    Bei den Marken des Deutschen Reich von 1905 bis ca.1933 gibt es verschiedene Wasserzeichen.


    Von 1905 bis März 1922 gab es das Wasserzeichen Raute (WZ 1).



    Ab Januar 1922 bis ca. 1933 das Wasserzeichen Waffeln (WZ 2).



    Das Wasserzeichen Kreuzblüte (Vierpaß WZ) kommt vereinzelt nur bei der Nr 151, Nr 152 und bei der Nr 209 vor.



    Und das Bayerische Wasserzeichen aus der Abschiedsserie Nr 119 bis 138.



    Und nur auf der 3 Mark Germaniamarke Nr 96 B II a kommt das Wasserzeichen (Ringe) vereinzelt vor.




    mfg


    erron

    Vielen lieben Dank für die vielen Glückwünsche.


    Ich war sehr überrascht und habe mich sehr gefreut, auch das dieses Philaforum nicht im Nirwana verschwindet.


    Als ehrenamtlicher Moderator werde ich euch erhalten bleiben.


    Auch mein philatelistisches Wissen stelle ich weiterhin gerne uneigennützig zur Verfügung.


    mfg


    erron

    Solche Marken mit Notstempel, egal ob mit Strichentwertung, Korkentwertung, Kartoffelentwertung, Tuscheentwertung, Pinselentwertung usw. usw. sind auf losen Marken "wertlos". Nur auf Belegen mit zusätzlicher lesbarer Tagesstempelentwertung sind sie sammelwürdig.



    mfg


    erron

    @ bergfreund,

    ja, ist die rechte Marke mit dem "Unterdruck scheinbar über dem Markenbild".


    Die Bildmitte und das ovale Schriftband zeigt bei den postfrischen Marken das typische wächserne, verschwommene Schleierbild.

    Bei den gestempelten Marken, die im Wasserbad von der Unterlage abgelöst wurden, ist dieser verschwommene Schleier auch noch gut zu sehen.


    Habe mal eine gestempelte Marke mit dem vorhandenen Schleierbild gescannt.

    Linke und rechte Marken in dem normalen ovalem Schriftband, mittlere Marke mit dem wachsänlichem Schleier und der etwas rötlicheren, hervortretende Farbe im ovalem Schriftband.


    Die Übergänge von einer normalen Marke zu der wachsänlichen Marke im Schriftband sind fließend.


    Seit Jahrzenthen liegen sie in postfrischer Erhaltung im einstelligen Michelwert, gestempelt knapp über dem einstelligem Michelwert.


    https://www.ebay.de/sch/78551/i.html?_from=R40&_nkw=191+I



    Und dann gibt es von dieser Markenausgabe noch der "stark verschobene Unterdruck" von mindestens 1 mm und die oberen vollständig sichtbaren beiden weißen Dreiecke ohne den Unterdruck.


    Und der scheinbare Doppeldruck des Markenbildes.




    mfg


    erron