Beiträge von von Weimersbach

    Hallo werte Sammler,


    mich würde mal interessieren wo die große Zeit des Sammelns der Marken zu verorten ist.War dies die Zeit des legendären Sammlers Ferrari,oder mehr die Zeit der großartigen Auktionen von Mohrmann,der sogar einmal die Titelseite des "Spiegels" zierte!

    Freue mich über Meinungen.

    Danke.

    Schade stammt der Fund nicht aus dem Kanton St.Gallen ;-) Ein Glück wenn man seine Sammlung an ein solches Archiv verkaufen kann, auch wenn es nicht lukrativ sein wird bleibt die Sammlung bestehen.

    Nicht lukrativ!!??

    Wenn ich diese Preise sehe für diese Menge, in Anbetracht um das 'Wissen der finanziellen Möglichkeiten aller staatlichen Archive,wurden diese Sammlungen fürstlich entlohnt!

    Gestaltung der Marke ist absolut ungelungen, um nicht sogar dilettantisch zu sagen!

    Spiegelt eben halt den Zeitgeist!

    Die Nibelungen sind DAS Epos Mitteleuropas schlechthin,wahrscheinlich sogar im Kontext als Metapher der sogenannten "Varusschlacht"-in Wirklichkeit Arminiusschlacht zu sehen, und dann kommt da so eine "langweilige" Marke daher.

    Ich bin mir sicher das die Akteure hier genau wußten was sie da vor sich haben/hatten!

    Natürlich gebe ich Ihnen recht das man dieses "Kleinod" auch für wenig Geld hätte erwerben können,aber das wäre wohl purer Zufall gewesen und keiner der beiden "Sammler-Nimrode"wollte solange warten.Verständlich!

    Die frühen Nachkriegsjahre sind für mich das reizvollste Sammelgebiet BRD überhaupt.Eigentlich sammle ich Marken gar nicht mehr,sondern wenn es um BRD geht nur echt gelaufene Belege dieser Zeit. Diese sind unglaublich spannend.Wenn Du einen Rat von mir annehmen möchtest,dann investiere vor allem in "echt" gelaufene Belege aus den Jahren 1946-1955.Also in Briefstücke aller Art dieser einmaligen Zeit von der "Stunde null" an!

    Es ist allein schon ein Genuß,natürlich nur vom Sammler-Pathos her, diese zeitgeschichtlich wertvollen Dokumente anzusehen.

    Ganz sicher machten das Heimatsammler unter sich aus!

    Es gibt relativ viele Eisenbahn-Motiv Sammler,allerdings Bahnhof Sammler kaum.

    Insofern wird imho die Philatelie immer noch eine gewaltigen Schrumpfungsprozess vor sich haben bis wir auf einem sehr geringen Niveau uns stabilisieren werden. Ich persönlich bin gespannt wo wir in 15-20 Jahren landen werden. Denn solange wird es sicher noch brauchen.


    Gruss,

    Coki


    Das eine,oder andere Gebiet sicherlich,aber im großen und ganzen gesehen ist die Philatelie,meiner Meinung nach zumindest,UNTEN angekommen!!

    Alle "Alten" Sammler aus meiner Kindheit und Jugendzeit,und das waren sehr viele,sind schon den Weg alles irdischen gegangen-leider!

    Wenn ich noch mal richtig anfangen würde,dann nur "echt" gelaufene Briefstücke mit interessanten Marken.Das kann Klassik sein,aber ich finde auch Briefstücke mit den ersten BRD Marken ab 1949 sehr reizvoll !

    Ich könnte mir vorstellen das letzt genannte Briefstücke und echt gelaufen mit schönen Stempeln künftig viele Liebhaber finden könnten.

    Das wäre beispielsweise für "jüngere" Sammler-bzw.Einsteiger ein dekorativer Beginn auch im Zusammenhang mit der Stunde "null" der neuen Bundesrepublik!


    Mag jetzt weithergeholt sein,aber noch vor Jahren war die "Imkerei" als tot erklärt worden.Keine Jungen mehr,Altmännerhobby,... ! Und jetzt: überall junge Imker !

    Man weiß nie was alles so kommt!

    Hallo,

    Danke der Antworten.Suche Privatfotos 1.WK, und 2.Weltkrieg.


    Zitat von dietbeck:

    Ich suche (SS-)Feldpost mit Bezug zu Kriegsverbrechen, hast Du da was ?


    Feldpost von dieser Truppe nicht,Fotos und anderes gewaltig.Fotoalbum beispielsweise,wo das Zarenschloß Zarskoje Selo von der 4.Poliz.Div. ausgeräumt wird!


    Zum Abgeben habe ich leider nichts!

    Diesem Statement schließe ich mich zu 100% an!

    Sammler von Altmeister-Werken (Malerei) geben Riesensummen aus,aber Altmeister-Maler leben schon seit nahezu 200 Jahren nicht mehr!

    Mein Hauptsammelgebiet, welches nichts mit Philokartie,oder Philatelie zu tun hat,gibt seit zig Dekaden auch keine "Neuware" mehr aus und trotzdem investiere ich seit 25 Jahren jährlich einen fünfstelligen Betrag in dieses Hobby!

    Sehr guter Artikel.Danke für den Link.

    Haub war es der in den 1990er Jahren den Löwenanteil der damals weltweit besten Altdeutschland-Sammlung kaufte.Dies ereignete sich damals im Auktionshaus Köhler und es zog sich durch etliche Auktionen hindurch.Einlieferer war der legendäre Sammler und industrielle John R.Boker.Die Provenienzen der Stücke lasen sich wie das "who is who" der Sammlerelite : Ferrari,Burrus,Rothschild,..... !

    Ich vermute stark, daß die Inhaberin, Ilona Beyer, mit Daniel Stade in Weil am Rhein verbunden ist. Sie ist gemeldet in Kaisten in der Schweiz, ein zweiter Wohnort von ihr ist Eimeldingen auf der deutschen Seite nahe Weil am Rhein. Nehme an, das ist eine Art Zweigniederlassung von Stade in der Schweiz unter anderem Namen aus steuerlichen Gründen, die Firma hat wohl einen guten Steuerberater.


    Nur meine persönliche Meinung, das ist mir schon seit vielen Jahren aufgefallen.


    Gruß kartenhai

    Danke der Antwort.Das deckt sich eins zu eins mit meiner lang gehegten Vermutung!

    Mich würde mal interessieren ob hinter diesem Haus mit diesem wohl größtem Angebot in Europa noch wer anders fungiert,als die im Impressum benannte Person?Auf ebay firmiert dieselbe 'Firma als "Philocard",sitzend in der Schweiz!

    Danke.

    Absolut spannende Geschichte.Ein Segen für jeden Händler,denn in Zeiten in denen der Verkauf praktisch nur noch übers Netz läuft,unabhängig von sog.Pandemie,ist das entscheidende Kriterium für Händler nur noch der Einkauf,also das Ranbekommen von Ware.Der Verkauf läuft durch das "WWW" dann schon alleine!