Paketkarten KZ Buchenwald

  • Ein Hallo in diue Rund

    Wende mich mal wieder an euch da ich derzeit mit dem Rücken ander Wand stehe. Habe durch Zufall einen Stapel Paketkarten geschenkt bekommen und daran keinerlei Interesse. Habe sie mir mal heute in Ruhe angeschaut und festgestellt das alle Karten in das Konzenmtrationslager Buchenwald als Zielort eingegangen sind. Nun meine Frage an euch, gibt das dafür überhaupt einen Sammlermarkt und was hat soetwas Wert? Ich habe mal von 4 Stück Foto gemacht. Hoffe auf Aussagekräftioge Informationen von euch. Bin gespannt

  • Hallo Kleist

    Die Pakete wurden offensichtlich alle von Buchenwald weiter geleitet in die Junkerswerke nach Schönebeck. Vermutlich waren die Häftlinge dort zur Zwangsarbeit eingesetzt.

    Ein sehr interessanter Posten, für den es sicherlich Liebhaber und Sammler geben wird.

    Zum Handelswert kann ich aber leider keine Aussage treffen.


    Viele Grüße

    Christoph

  • Recht vielen Dank für deine Info. Ja es ist absolut nicht mein Sammelgebiet, aber je mehr ich mir angeschaut habe endbrannte ein Interesse und ich hoffe nun noch mehr Informationen zu erhalten. Deine waren schon einmal sehr interessant.

    Gruß Uli

  • Oho Oho jetzt macht ihr mir Angst. Auktionshaus für diese Paketkarten! Sollte ich einen kleinen Schatz ergattert haben. Hoffentlich meldet sich hier im Forum noch einer der dieses Sammelgebiet hat.

    Danke dietbeck

  • Ich sammle auch die Besetzungsausgaben den II. Weltkriegs und die Paketkarten kommen wohl aus dem Bereich des damaligen Generalgouvernements, insofern interessant.

    Mich interessieren dabei vor allem die Portostufen und die Stempel. Leider kenne ich mich mit dem Ziel Buchenwald nicht aus, kann also zur Werthaltigkeit wenig Aussagen machen. Daher würde mich interessieren, was die Karten bringen werden (sollen).


    Gruß
    KJ

  • Danke für deine Antwort. Tja was sollen sie bringen. Ich habe absolut keine Anhaltspunkte. Aus dem Grund höre ich hier erst mal vor, aber auch um hintergrundinformationen zu erhalten. Es viel ja schon einmal das Wort Auktionshaus, aber wie gesagt ich habe keine Ahnung und hoffe hier noch mehr aussagekräftige Informationen zu erhalten.

    Gruß Uli

  • Das wäre ja auch zu schön. Überlege gerade vielleicht mal eine zum SofortKauf mit 200 € einzustellen und dann regelmäßig den Startbetrag anzugleichen oder eine zum Startpreis von 1 € um, zu sehen wo es hingeht. Es ist halt schlecht wenn man gar keine ungefähren Preisvorstellungen hat. Wie du schon sagtest 250 zu hoch angesetzt aber was ist zu tief.

    Gruß Uli

  • Mach gute Bilder aller Karten und schicke diese per Email an 1-2 renommierte Auktionshäuser, die werden Dir dann sehr schnell sagen, wo Du liegst und ob sich eine Einlieferung lohnt.


    Wenn Du eine Karte "übrig" hast, bin ich ein Interessent ;)

  • Vielleicht nicht der einfachste Weg, aber sicher der Richtige wäre, das Ganze erstmal der

    Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

    anzubieten bzw. zu fragen, ob dort Interesse an einer Übernahme besteht.

    Zum einen gibt es genug Schicksale, die bis heute ungeklärt blieben. Zum anderen ist das System der Zwangsarbeit, nach Jahrzehnten des Desinteresses, heutzutage

    Gegenstand der Forschung.

    Sollte bei der Stiftung Interesse bestehen ist mit einem nennenswertem Erlös wohl eher nicht zu rechnen. Sofern Dich die entgangenen Euros zu sehr schmerzen, gäbe es aber sicher die Möglichkeit Spenden für einen Ankauf einzuwerben.

    Sollte bei der Stiftung kein Interesse bestehen, kannst Du immer noch bei einem Auktionshaus einliefern.

    meint,

    Frankreichsammler


    https://www.buchenwald.de/787/

  • Die Idee von Frankreichsammler ist natürlich sehr gut. Ich war in Buchenwald und dort gibt es eine sehr gute Ausstellung zur Geschichte des KZ. Dort wird auch einiges an Postbelegen gezeigt.


    Und wie richtig gesagt wird auch das Schicksal der KZ-Häftlinge generell aufgearbeitet und es gibt sicher noch große Lücken. Und Deine Karten könnten da eventuell helfen das ein oder andere zu erhellen.

  • Wenn die 75 Euro aus ebay zu hoch sind, dann sind 10 Euro vielleicht ein realistischer(er) Betrag. Aufgrund der Masse an Karten kommt dann trotzdem ein nettes Sümmchen zusammen. Solche Posten sind wohl am ehesten über die renommierten Auktionshäuser zu veräussern. Ich würde deshalb dem Vorschlag von Dietbeck aus Beitrag #11 folgen.

    Gruß

    Uli

    Sind in eurer Sammlung Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf? Tausche gegen gleiche Marke mit mindestens gleichwertigem Stempelabschlag plus "Dankeschön" oder fehlende Marken!


    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum:  Ulis Flohmarkt

  • Wenn die 75 Euro aus ebay zu hoch sind, dann sind 10 Euro vielleicht ein realistischer(er) Betrag.

    In ebay war eine Karte für 250 Euro nicht 75, eine andere für 150 Euro. Also auch ein Spread, aber in ebay wird ja vieles mit hohem Festpreis eingestellt und liegt dann dort wie Blei. Aber ich stimme zu, allein die Menge wird sich entsprechend summieren. Es kann auch gut sein, dass ein Auktionshaus das vereinzelt.


    KZ Buchenwald-Belege gehen 2-stellig aber auch 3-stellig weg. Es bleiben aber auch welche 2-stellig liegen.


    Es wird bei Vereinzelung durchaus Unterschiede geben je nach Frankatur, Zielort, Ort des Senders und eventuell andere Spezialitäten.


    Wie gesagt am besten Bilder vorne und hinten jeder einzelnen Karte und per Email an Auktionshaus(häuser).


    Außenlager sind oft seltener und teurer, ABER AUSGEHEND interessanter als eingehend.


    Trotzdem auf jeden Fall kein "alltäglicher Posten"...

  • dietbeck

    Die anfänglich für 250 € angesetzte Karte wurde inzwischen auf 75 € verbilligt. Das sagt auch was aus. Ich würde mal abwarten wie es damit ausgeht.

    Dieser Anbieter glänzt durch vollkommene Ahnungslosigkeit. Er hat manchmal schon besondere Angebote, aber die Preisansätze sind meist utopisch, deswegen werden oft hohe Rabatte eingeräumt und die Verkaufsquote bei Briefmarken ist nicht so berauschend. Den würde ich nur bei einer verkauften Paketkarte als Anhaltspunkt nehmen. Ansonsten wie schon oben mehrfach beschrieben die Profis fragen. Mir würde Michael Schweizer BPP einfallen, der ebenfalls mit Briefmarken handelt. Der hat sicher einen Überblick wie selten solche Paketkarten aus dem GG sind.


    Gruß


    lickle

  • Danke für eure hilfreichen Informationen. Da ich mich auf diesem Gebiet im allgemeinen (Briefmarken) nicht so gut auskenne, geschweige denn mit Auktionshäusern habe ich mal bei Auktionshaus Felzmann die möglichkeit über WathsApp genutzt und ein paar Bilder zugesendet. Mal sehen was passiert. Ich habe sie jetzt übrigens mal gezählt. Es sind genau 101 Stück.

    Gruß Uli