Poststelle I & II Stempel

  • Hallo zusammen,


    wieder eine Premiere, ein später Poststellenbeleg aus Stoltebüll nach Pinneberg aus dem Jahr 1963. Aus einigen Dörfern die heute zur Gemeinde Stoltebüll gehören hatte ich in der Vergangenheit Belege gezeigt aber bislang noch nicht vom Hauptort.


    Hier eine Postkarte (mit Krokussen im Schnee) aus der Spätphase der Poststellenstempel. Die letzte Stempelform hatte die Postleitzahl vorangestellt, deshalb war die Nennung des Leitpostamts nicht mehr notwendig. Später erhielten dann die Poststellen ebenfalls Datumstempel.


    Hier mit dem Ra1-Stempel "2341 Stoltebüll," Die PLZ 2341 war die "Sammelpostleitzahl" für alle dem Leitpostamt Kappeln untergeordneten Poststellen. Die 15 Pf. Marke der Ausgabe Berühmte Deutsche wurde im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "234 Kappeln 14.7.63 -12" entwertet.


    Viele Grüße

    DKKW

  • Hallo zusammen,


    Belege der Poststelle II in Havetoftloit habe ich schon zwei Ml zeigen können, einmal die Urform mit der Bezeichnung "Schleswig Land" in Beitrag #235 am 2.2.2016 auf Seite 12 und zum anderen den Halbspatelstempel in Beitrag #1265 am 7.7.2022 auf Seite 64.


    Hier nun ein (unten rechts angeschnittener) Brief aus Havetoftloit nach Hamburg aus dem Jahr 1946. Interessant hierbei auch dass es sich wohl um Kuvertrecycling handelt. Unter dem Papierstreifen unten links verbirgt sich der Absenderaufdruck der Fa. Walter Müller. Laut rückseitigem Firmenstempel war der Absender die Fa. Nicolaus Jensen.


    Der Ra2-Stempel "Havetoftloit / über Schleswig" war schon recht abgenutzt, er wurde kurz darauf ausrangiert und durch den im Beitrag #1265 gezeigten Halbspatelstempel ersetzt. Die 24 Pfg. Marke der Ziffernausgabe wurde am 13.6.46 im Leitpostamt entwertet.


    Viele Grüße

    DKKW

  • DKKW


    auch wieder ein schönes Beispiel wie damals Papier geschätzt wurde. Da wurde nicht gleich alles weggeschmissen.

    Von mir zu dem Thema kommt übrigens auch demnächst wieder etwas :-)


    Gruß

  • Heute kommt eine Fernpostkarte nach Chemnitz zur Vorstellung, die in der Poststelle II "Meucha über Schmölln (Thüring.)" aufgegeben wurde. Die Freimachung der Karte erfolgte wieder mit einem Gebühr bezahlt - Vermerk der Type C 1 h (Tagesstempel in Form eines Zweikreisstegstempels mit integriertem Freivermerk) im zuständigen Leitpostamt Schmölln (Thür) am 12.10.1945.


    Es handelt sich wieder um eine der Dokumentationskarten von Günther Stirl.


  • Hallo zusammen,


    zum dritten Mal führt mich mein Weg zur Poststelle Ulsnis. am 24.11.2015 und am 17.7.2017 hatten ich bereits Poststellenbelege aus dieser Gemeinde vorgestellt.


    Hier nun eine weitere Stempeltype auf einer Ganzsachenpostkarte aus Ulsnis nach Flensburg. Ein junges Mädchen beklagt sich darin über den damals noch typisch norddeutschen Sommer mit Dauerregen und das während des Aufenthalts im Schullandheim, brrrr.

    Der Ra2-Stempel "Ulsnis / über Süderbrarup (Angeln)" wurde links von der Frankatur abgeschlagen. Der 10 Pfg. Heuss-Wertstempel wurde im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "(24b) Süderbrarup (Angeln) d 30.7.57 -10" entwertet. Dieser Poststellenstempel wurde kurze Zeit später durch den Halbspatelstempel mit der Leitzahl "24b" ersetzt.


    Viele Grüße

    DKKW

  • Hallo zusammen,


    einen Poststellenbeleg der Poststelle II Streichmühle über Flensburg hatte ich schon mal gezeigt. Streichmühle ist ein Landgasthof an der Nordstraße von Flensburg nach Kappeln (heute B199) und gehört zur Gemeinde Dollerup.


    Hier ein Brief aus Streichmühle nach Flensburg aus dem Jahr 1941. Der L2-Stempel "Streichmühle / über Flensburg" hätte mal wieder eine Reinigung vertragen. Die 12 Pfg. Hindenburg-Marke wurde im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "Flensburg 1f 18.9.41 -19" entwertet.


    Viele Grüße

    DKKW

  • Hallo zusammen,


    heute mal wieder ein "Bienenfleiss"-Beleg. Was würde man nur als Sammler norddeutscher Poststellenstempel ohne diese Korrespondenz machen.


    Die Bestellkarte wurde in Bollingstedt geschrieben und bei der örtlichen Poststelle nach Niendrof aufgegeben. Der Halbspatelstempel "(24b) Bollingstedt / über Schleswig" wurde links neben der Frankatur abgeschlagen. Die 10 Pfg. Heuss-Marke wurde mit einem Maschinenstempel, einem Halbstempel im Leitpostamt entwertet. Zweikreisstegstempel "(24b) Schleswig 1i 29.1.59 -11"


    Einen Beleg der Poststelle II Bollingstedt hatte ich bislang noch nicht zeigen können. Die Gemeinde liegt auf der Schleswiger Geest zwischen Jübeck und Eggebek im Kreis Schleswig-Flensburg und hatte 2021 ca. 1.400 Einwohner.


    Viele Grüße

    DKKW

  • Hallo zusammen,


    wieder eine Bienenfleiss-Bestellkarte, diesmal aus Brekling. Die älteste Landpoststempelform dieser Poststelle hatte ich in Beitrag #224 am 28.12.2015 auf Seite 12 gezeigt.


    Hier nun ein Halbspatelstempel "(24b) Brekling / über Schleswig aus dem Jahr 1954. Als Drucksachenkarte mit einer 4 Pfg. Posthorn-Marke frankiert und im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "(24b) Schleswig 1 f 8.1.54 -14" entwertet. Der Stempel ist asymmetrisch, d.h. die Postleitzahl "24b" wurde nachträglich eingefügt.


    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

    DKKW

  • Hallo zusammen,


    aus Ellingstedt habe ich schon mal am 16.12.2021 in Beitrag #1062 auf Seite 54 einen Poststellenbeleg aus dem Jahr 1962 gezeigt.


    Heute geht es ein paar Jahre zurück ins Jahr 1951. Die 10 Pfg. Bauten Ganzsachenpostkarte wurde in Ellingstedt geschrieben und bei der örtlichen Poststelle nach Eckernförde aufgegeben. Die blauen Zusätze und Unterstreichungen wurden später hinzugefügt.


    Der Halbspatelstempel "(24) Ellingstedt / über Schleswig)" ist schon recht abgenutzt, Der Rahmen ist nur noch teilweise erhalten. Der Wertstempel und die 2 Pfg. Notopfermarke wurden mit dem Zweikreisstegstempel "Schleswig 1 a 29.8.51 -15" entwertet. Auf der Karte ist alles versammelt, Absender- und Empfängeradresse mit der PLZ "24b", der Poststellenstempel mit der PLZ "24" und schließlich der Datumstempel des Leitpostamts ohne PLZ.


    Viele Grüße

    DKKW

  • Hallo zusammen,


    die Poststelle II in Havetoftloit gehört aktuell zu den am besten von mir dokumentierten Poststellen. Hier zeige ich bereits die vierte Stempelform dieser Poststelle. In den Beiträgen #235, #1265 und #1362 (hier oben auf dieser Seite) hatte ich ältere Stempeltypen vorgestellt.


    Hier wieder mal auf einer Bienenfleiss-Bestellkarte aus Havetoftloit nach Hamburg-Niendorf aus dem Jahr 1958. Der Halbspatelstempel "(24b) Havetoftloit / über Schleswig" wurde links von der Frankatur abgeschlagen, die 10 Pfg. Heuss-Marke wurde mit dem Maschinenstempel "(24b) Schleswig 1 i 15.8.58 -13" entwertet.


    Viele Grüße

    DKKW

  • Moin zusammen,


    ich zeige heute einen Ra2-Poststellenstempel "Missunde / über Eckernförde". Er wurde links von der Frankatur abgeschlagen. Die 6 Pfg-Marke der Hindenburgausgabe wurde im Leitpostamt (?) mit dem Zweikreisstegstempel "Eckernförde Land 19.7.37 -18-19" entwertet.

    Einen angenehmen Abend wünscht

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • Und wieder eine Fernpostkarte nach Chemnitz, die in der Poststelle II "Heukewalde über Schmölln (Thür.)" aufgegeben wurde. Die Freimachung der Karte erfolgte wieder mit einem Gebühr bezahlt - Vermerk der Type C 1 h (Tagesstempel in Form eines Zweikreisstegstempels mit integriertem Freivermerk) im zuständigen Leitpostamt Schmölln (Thür) am 12.10.1945.


    Es handelt sich wieder um eine der Dokumentationskarten von Günther Stirl.


  • Hallo Freunde der Poststellen II

    hab hier etliche Ganzsachen mit leider mit Aktenlochung und PoststellenII Stempeln.

    Soll ich mehr in dieser Qualität zeigen?


    PSt II Gerhardsbrunn über Landstuhl

    Leitpostamt: (22b) Landstuhl b 17.9.1956



  • Moin rama,


    gelochte Belege sind ärgerlich aber bei diesem Sammelgebiet wie auch die philatelistischen Belege wie beispielsweise die Karten an Herrn Stirl in Chemnitz nicht immer zu vermeiden.


    Ich bin fürs zeigen.


    Viele Grüße

    DKKW

  • Gerne zeigen. Wenn es sich um Geschäftspost handelt, die natürlich archiviert werden musste, ist eine Aktenlochung mehr die Regel, als die Ausnahme.

    Natürlich wünscht sich der qualitätsbewußte Sammler einwandfreie Belege, aber zur Dokumentation von seltenen Abstempelungen haben auch solche Stücke ihre Daseinsberechtigung.


    Gruß
    KJ